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Markenbildung - Wie ihr aus eurem Business eine Marke macht

Schon mal beobachtet? Fahrer der Automarke “Mini Cooper” grüßen sich, wenn sie aneinander vorbeifahren. Vielleicht nicht alle, okay. Aber viele. Aus einem ganz einfachen Grund: Das Auto (hip, kultig, anders) gibt ihnen eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl.

 

Chapeau muss man sagen. Denn der Mini ist damit ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Markenbildung. Nun sollte nicht jeder sein kleines Unternehmen mit einer Weltmarke vergleichen, die vom Konzern BMW zudem kräftig getrimmt wurde.

 

Allerdings lässt sich von der Marke Mini und anderen „Brands“ tatsächlich einiges abschauen. Denn Markenbildung ist längst nicht nur etwas für prall gefüllte Marketingbudgets. Wir zeigen, wie jeder aus seinem Business eine Marke machen kann!

 

Marke? Oder Unternehmensname?

 

Jedes Unternehmen hat einen Namen. Aber nicht jedes Unternehmen ist auch (schon) eine Marke. Der Unterschied: Eine Marke beinhaltet über den bloßen Namen hinaus weitere Eigenschaften und macht euer Business so zu einem Erlebnis für Kunden.

 

Darin liegt auch bereits der entscheidende Vorteil einer Marke, den auch ihr für euch nutzen könnt: Marken sind unverwechselbar und “stehen für etwas”. Dadurch bekommt ihr und bekommen eure Produkte oder Dienstleistungen einen Mehrwert, den Kunden schätzen.

 

Ist das aber auch für kleine Unternehmen oder Selbstständige machbar?

 

 

Warum jeder das Potenzial zur Marke hat

Wer an bekannte Marken und ihre Werbeetats denkt, kann schnell den Eindruck bekommen: “Markenbildung schaffe ich nie”. Im Vergleich mit den „Big Playern“ wie Tesa oder Tempo  mag das stimmen – dafür könnt ihr als kleine Unternehmer aber etwas, was große Konzern nie schaffen: authentisch sein.

 

Genau durch diese Authentizität ist Markenbildung auch für kleinste Unternehmen machbar – gerade weil ihr euch kein künstliches „Image“ ausdenken müsst. Der erste Schritt: Fragt euch, wer ihr seid und was ihr mit eurem Projekt verkörpert: Wofür steht ihr mit euren Produkten oder Dienstleistungen?

 

Bestimmt findet ihr Eigenschaften, die auf eure Produkte/Dienstleistung zutreffen – zum Beispiel:

  • Fair
  • Preiswert
  • Innovativ
  • Ausgefallen
  • Lokal oder regional
  • Bio
  • Handgemacht
  • Gemeinnützig oder sozial
  • Besonders hochwertig
  • Einzigartig
  • Persönlich

Diese Liste ließe sich natürlich noch fortsetzen, und eure Alleinstellungsmerkmale hängen auch von eurer Branche ab. Wichtig für eure eigene Markenbildung ist, dass ihr euch eure besonderen Eigenschaften bewusst macht. Auch dann, wenn ihr es “immer so gemacht habt”.

 

Als musterhaftes Symbol für gelungene Markenbildung gilt der Weihnachtsmann als Werbefigur für Coca-Cola. Der Weihnachtsmann wird allerseits so sehr mit der Marke Coca-Cola assoziiert, dass viele ihn für eine Erfindung des Konzerns halten – dabei ist er das gar nicht :-)

 

Wichtig bei der Findung von Markeneigenschaften ist, ein gesundes Mittelmaß zu finden: zwischen dem, was ihr persönlich bereits seid und als Unternehmen verkörpert – und dem, was ihr noch erreichen wollt.

 

Wie ihr eure Marke zum Leben erweckt

 

Jetzt geht es ans Eingemachte. Habt ihr die Eigenschaften definiert, für die ihr als Business stehen wollt, steht das Drehbuch für eure Marke – das nun umgesetzt werden will.

 

Das Corporate Design

 

An was denkt ihr bei der Farbe Magenta? Richtig, nicht an Vodafone. Denn die Telekom setzt seit Jahrzehnten auf einen einheitlichen Unternehmensauftritt, wodurch sogar die verwendete Farbe fast jedem bekannt ist.

Das Beispiel zeigt, warum ein stimmiges Erscheinungsbild die Grundlage für einen wirkungsvollen Markenauftritt ist. Und das könnt ihr auch! :-) 

 

Im Blick behalten: die Zielgruppe

 

“Meine Zielgruppe ist jeder!” – Diese Meinung vertreten tatsächlich viele Gründer, die von einem breitgefächerten Kundenstamm ausgehen. Dabei hat heutzutage selbst jeder Supermarkt eine klare Definition der eigenen Zielgruppe.

 

Für die Zielgruppenfindung ist es nicht wichtig, eine möglichst schmale Personendefinition herauszuarbeiten und sich stark zu spezialisieren. Je nach Branche und Angebot richtet ihr euch vielleicht auch an eine sehr breite Zielgruppe.

 

Wichtig ist es, bei der Markenbildung im Hinterkopf zu behalten: Spricht meine Marke meine Zielgruppe an? Bei der Gestaltung eurer Marke (siehe folgende Schritte) kann diese Frage ein hilfreicher Fixpunkt sein.

 

Die eigene Marke ansprechend zu gestalten, kann eine Herausforderung sein – besonders dann, wenn ihr selber (z. B. vom Alter her) nicht eurer Zielgruppe angehört. Nicht zuletzt dann ist es ratsam, sich eine zweite oder dritte Meinung von Freunden, Bekannten oder Experten einzuholen.

 

Das Logo

 

Logisch, oder? Ein Logo sagt meist mehr, als tausend Worte. Oder bleibt zumindest länger in Erinnerung, als ellenlange Marketingtexte.

Es lohnt sich eigentlich immer, Herzblut ins eigene Logo zu stecken und/oder Profis ans Werk zu lassen. Bei 99Designs zum Beispiel könnt ihr euch ein professionelles Logo erstellen lassen, das euren Markenkern genau widerspiegelt.

Dafür ist bei 99Designs kein aufwändiger Agenturauftrag nötig. Auf der Website könnt ihr eure Vorstellungen und Bedürfnisse definieren und im nächsten Schritt bekommt ihr bereits in kürzester Zeit erste Ideen von professionellen Designern vorgelegt. Einfacher geht’s nicht :-)

 

Eure Website

 

Die eigene Web-Präsenz ist für die meisten Unternehmen heute so selbstverständlich, wie eine eigene Telefonnummer. Schließlich sind inzwischen 90 Prozent aller Menschen in Deutschland online, in der Schweiz und in Österreich sind die Werte ähnlich hoch.

 

Für euren Markenauftritt ist entscheidend, dass eure Website euer Unternehmen repräsentiert. In euren Texten könnt ihr aufgreifen, für was ihr steht: Erklärt Besuchern beispielsweise etwas über eure lokalen Produkte, zeigt eure nachhaltige Produktion oder veranschaulicht, warum Kunden bei euch besonders gut und persönlich beraten werden.

 

Mit einer durchdachten Bildauswahl vermittelt ihr zudem die richtigen Emotionen: Zeigt euer Unternehmen oder euch und Kollegen bei der Arbeit, gebt interessante Einblicke und vermittelt so Vertrauen an potentielle Kunden.

 

Mit Jimdo Dolphin gelingt der passende Unternehmensauftritt besonders einfach – denn der Website-Baukasten denkt mit. Dolphin weiß, was eine Website für eure spezielle Branche braucht und stellt von Beginn an alles maßgeschneidert ein.

Dolphin weiß, was für eure Branche wichtig ist und passt den Look eurer Website automatisch und individuell auf euch an.

 

Erstellt ihr mit Dolphin eine Website, bekommt ihr zudem gleich zum Start passende Fotos (sowie eine riesige Stockfoto-Datenbank) und sogar Textvorschläge. Und wenn ihr möchtet, kann Dolphin sogar bestehende Bilder von euren Social-Media-Profilen übernehmen.

 

Social Media

 

Über soziale Medien wie Facebook und Instagram könnt ihr eine Community aufbauen und zudem – für viele Unternehmen noch wichtiger – auch für wenig Geld sehr effektiv Werbung schalten. Bei Jimdo, zum Beispiel, könnt ihr sogar direkt über eure Website Werbeanzeigen bei Facebook erstellen, die genau eure Zielgruppe erreichen (Wohnort, Alter, Interessen usw.).

 

Indem ihr über mit Beiträgen (oder Anzeigen) vermittelt, wofür eure Marke steht, spannende Bilder  auswählt und interessante Aktionen ankündigt, sprecht ihr eure Zielgruppe als Marke an und sorgt für Wiedererkennungswert.

 

Sehen und gesehen werden: Messen & Co.

 

Veranstaltungen wie Messen, Konferenzen oder auch Themenevents wie Weihnachts- oder DIY-Märkte sind eine hervorragende Möglichkeit, eure Marke zu präsentieren und eure Marke in der Branche “sichtbar” zu machen.

 

Zum einen erreicht man auf verschiedenen Events direkt die eigene Zielgruppe. Zum anderen kommt ihr mit Kollegen in Kontakt, könnt euch Dinge abschauen oder mögliche Partner für Kooperationen kennenlernen. Wenn man eure Marke in der Branche erst einmal kennt, habt ihr sehr viel erreicht.

 

Nebenbei bieten euch Messen und andere Veranstaltungen die Chance, eure eigene Nische noch besser zu definieren: Was macht die Konkurrenz? Wo gibt es noch eine Lücke auf dem Markt? So könnt ihr euch neue Potenziale erschließen und eure Marke dahingehend ausbauen.